Lichtprojekt Nord-Düren fertiggestellt!

Nach intensiver Planungs- und Umsetzungsphase ist Nord-Düren um ein strahlendes Projekt reicher: Die beiden unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Kirche St. Joachim und der Ditib Moschee werden nun nachts von perfekt eingestellten Leuchten angestrahlt. Hendrik Buch von den Dürener Nachrichten berichtete am 10.10.16 dazu!

Nord-Düren erstrahlt in neuem Licht

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Die Initiatoren bei der offiziellen Einweihung am 5.10.16 (Foto: GWA-Büro)

Beleuchtungskonzept für die katholische Pfarrkirche St. Joachim und die Ditib-Moschee. Echter Mehrwert für den Stadtteil geschaffen. Von Hendrik Buch

Dem einem oder anderem ist es vielleicht schon aufgefallen: Seit einigen Wochen leuchtet der Dürener Norden. Mit der Kirche St. Joachim und der Ditib-Moschee in den ehemaligen Metallwerken werden zwei denkmalgeschützte Gotteshäuser im Stadtteil neuerdings bei Nacht ins Rampenlicht gerückt. Vom Bahnhof und auch dem Nordpark aus sieht man es besonders gut und auch, wer die ehemaligen Metallwerke passiert, hat vielleicht schon einen Unterschied bemerkt. Die Initiative ist eine Idee der St.-Joachim-Schützen und des Kirchenvorstands, dem sich die Verantwortlichen des Moschee-Vereins gerne angeschlossen hat. Mit einer kleinen Besichtigung beider Gotteshäuser bei Nacht weihten die Organisatoren ihre erfolgreiche Lichtinstallation jetzt offiziell ein. Damit fand eine Initiative der Nord-Dürener Schützenbruderschaft, die über die Projektgruppe „Bauen und Wohnen“ der Stadtteilvertretung schnell die nötigen Unterstützer gefunden hatte, ein erfolgreiches Ende. „Uns nach vorne zu stellen und stolz zu präsentieren, darf mit Blick auf den teils schlechten Ruf unseres Viertels auch gerne symbolischen Charakter haben“, erklärten der stellvertretende Schützenmeister Michael Jörres, Karl-Heinz Küpper von der Stadtteilvertretung und Atila Balikci als Vertreter der Ditib-Moschee. Wissend, dass es im Norden neben der im November 1944 verschonten Architektur auch jede Menge Kultur zu bieten gibt, unterstrichen sie: „Die strahlenden Gotteshäuser sollen künftig beide Facetten des Nord-Dürener Lebens betonen und zeigen, was es hier zu erhalten gilt.“

Stromsparende Strahler

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Die Initiatoren vor der Ditib-Moschee in der Veldenerstraße.

Damit ihr Vorhaben nicht auf Kosten von Natur und Steuerzahler geht, haben die Planer mit Elektronik-Unternehmer Johannes Bennoit ein Konzept zur punktuellen Beleuchtung mit stromsparenden Strahlern entwickelt. Während an der Kirche vor allem der Kirchturm im Fokus steht, bleibt an der Moschee die markante grüne Beleuchtung des Minaretts bestehen. In erster Linie wird die Außenfassade zur Veldener Straße erhellt. Ein Konzept, mit dem sich Schützen, Stadtteil-, Kirchen- und Moschee-Vertreter sehr zufrieden zeigten: „Wir haben da einen echten Mehrwert geschaffen“, lautete die einhellige Meinung.

Quelle: Dürener Nachrichten vom 10.10.16 (Hendrik Buch)

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